Volksbank Kurpfalz gut gerüstet für die Zukunft

Heidelberg, 23.02.2021

Volksbank-Vorstände blicken auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück

Beim ersten Bilanzpressegespräch der im letzten Jahr fusionierten Volksbank Kurpfalz konnten Vorstandssprecher Carsten Müller und seine Kollegen Ralf Heß, Michael Hoffmann und Klaus Steckmann zufrieden auf ein ganz besonderes Geschäftsjahr zurückblicken. Per Videokonferenz standen die Herren dabei den Vertreterinnen und Vertretern der Presse Rede und Antwort.

Nachdem die damalige Volksbank Weinheim und die in Heidelberg ansässige Volksbank Kurpfalz Ende 2019 ihre Fusionsabsichten bekanntgegeben hatten, stand das Geschäftsjahr 2020 ganz unter dem geplanten Zusammenschluss der beiden Häuser. Doch zusätzlich zu dem Wunsch, die Fusion innerhalb von wenigen Monaten sowohl zu beschließen, als auch technisch umzusetzen, kam mit der Corona-Pandemie eine zusätzliche Herausforderung auf die Banken zu. „Eine Fusion ist ohne eine enge und intensive Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eigentlich kaum zu bewältigen“, sagt Carsten Müller, Sprecher des Vorstands der Volksbank Kurpfalz. „Dennoch haben wir es geschafft, und das ist ein großer Erfolg für alle Beteiligten. Gerne hätten wir diesen Erfolg auch in einem angemessenen Umfang gefeiert, aber das holen wir bei nächster Gelegenheit nach“, so Carsten Müller.

Rückblickend, so berichtet Carsten Müller weiter, sei die Fusion der beiden Häuser sehr strukturiert und wie geplant weitestgehend ruhig gelaufen. Stolz sei man dabei auf die Entscheidungen der Vertreterinnen und Vertreter bei den jeweiligen Vertreterversammlungen gewesen, die mit einer überwältigenden Mehrheit dem Zusammenschluss zugestimmt haben. „Das Ergebnis hat uns gezeigt, dass unsere Mitglieder auf der einen Seite die strategische Notwendigkeit der Verbindung erkannt und verstanden haben, wir aber auf der anderen Seite es auch geschafft haben, die Fragen und Befürchtungen unserer Kunden und Mitglieder in offenen und transparenten Gesprächen frühzeitig auszuräumen“, erklärt der Vorstandssprecher. Dabei wäre man insbesondere mit den frühen Informationsterminen richtig gelegen und habe so noch vor dem ersten Lockdown in den regionalen Gesprächsrunden direkt und im persönlichen Gespräch informieren können.

Durch die Fusion entstand die neue Volksbank Kurpfalz mit über 112.000 Kunden, über 69.000 Mitgliedern, mit über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem neuen Geschäftsgebiet mit 33 Filialen, das entlang der Bergstraße von Hemsbach über Heidelberg bis nach St. Ilgen und in den Odenwald bis nach Wald-Michelbach reicht

Corona Herausforderungen schnell im Griff gehabt

Die neben der Fusion durch die Corona-Pandemie zusätzlich entstandenen Herausforderungen habe man schnell im Griff gehabt, erklärt Vorstandsmitglied Ralf Heß, zu dessen Aufgaben die Produktionsbereiche und die Unternehmensentwicklung inklusive der Organisation der Bank gehören. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unseren Kunden einen durchgehenden Bankbetrieb ermöglichen konnten. Unsere Hygienekonzepte wurden sowohl intern als auch im Kundengeschäft schnell und konsequent umgesetzt. Mittels einer eigens dafür eingesetzten Gruppe von Spezialisten haben wir, was wir heute übrigens immer noch tun, die Lage in regelmäßigen Abständen neu bewertet und unser Konzept somit stetig optimiert“, so Ralf Heß. Neben den AHA-Regeln seien Schutzscheiben und ein penibles Reinigungskonzept sofort umgesetzt worden. „Zusätzlich haben wir durch die sofortige Trennung der verschiedenen Teams das operative Risiko für den Falle einer Ansteckung deutlich minimiert. Jetzt im zweiten Lockdown haben wir zudem – wo immer möglich – unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Arbeiten von einem sicheren Platz aus ermöglicht. Durch unsere besondere Situation als Bank, bei der neben dem Datenschutz vor allem das Bankgeheimnis im Vordergrund steht, ist dies eine besondere Herausforderung“, so Ralf Heß weiter. Aber unter anderem habe man auch bei den beiden für die Fusion notwendigen Vertreterversammlungen, die beide Häuser unter großem organisatorischem Aufwand als Präsenzveranstaltungen durchgeführt hatten, gezeigt, dass man solchen Herausforderungen gewachsen sei.

Bilanzsumme stärker gewachsen als geplant

Die wirtschaftliche Größe der neuen Bank lag, gemessen an der Bilanzsumme, zum Zeitpunkt der Fusion bei 3,1 Mrd. Euro. „Für das Geschäftsjahr 2020 hatten wir mit einem Bilanzwachstum von 2,3 Prozent geplant“, informiert Vorstand Klaus Steckmann, der für die Gesamtbanksteuerung, die interne Revision, das Compliance und Beauftragtenwesen sowie für das Immobilienmanagement der Bank verantwortlich zeichnet. „Gewachsen sind wir um 8,4 Prozent. Unsere Bilanzsumme beträgt per 31.12.2020 3,36 Mrd. Euro.

Dieses Wachstum betrachten wir mit einem gewissen lachenden und auch weinenden Auge“, beschreibt Klaus Steckmann die Situation. Denn das überdurchschnittliche Bilanzwachstum sei auf der einen Seite auf ein hervorragendes Kreditwachstum, auf der anderen Seite auf eine deutliche Steigerung der Kundeneinlagen im kurzfristigen Bereich zurückzuführen. Die absolute Höhe der Einlagen unserer Kunden war somit höher als die Kreditvergaben und dies führt dazu, dass die Bank diesen Überschuss zu negativen Zinsen zum Beispiel bei der Bundesbank anlegen muss.

Die Forderungen an Kunden wuchsen um 159,8 Mio. Euro oder 8,5 Prozent auf 2,05 Mrd. Euro. Die Kundeneinlagen stiegen im gleichen Zeitraum um 9,7 Prozent auf 2,72 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 239,4 Mio. Euro entspricht.

„Die historisch hohe Sparquote von 16 Prozent in Deutschland führt dazu, dass viele Kunden ihre Liquidität auf ihren Girokonten parken. Dies führt jedoch dazu, dass ein realer Vermögensverlust entsteht. Es ist eine große gesellschaftspolitische Aufgabe in Deutschland einen Weg zu finden, die Vermögensbildung zu stärken. Dies geht nur über eine breite Diversifikation der Anlage von finanziellen Reserven, um eine positive Rendite zu erwirtschaften“, beschreibt der für das Privatkundengeschäft und Vertriebsmanagement zuständige Vorstand Michael Hoffmann die Situation. Dabei böte der Markt durchaus Möglichkeiten, kleinere wie größere Summen bei kurzfristiger Verfügbarkeit anzulegen. „Unsere Anlageexperten und insbesondere unsere Spezialisten für Firmenvermögen sind für genau diese Herausforderung da“, so Michael Hoffmann weiter.

Provisionsüberschuss auf höchstem Niveau weiter gewachsen

Das lachende und das weinende Auge ließe sich nach Aussage von Klaus Steckmann auch auf die letztjährige Erfolgsrechnung der Bank übertragen und erklärt: „Zum einen müssen wir, und hier zeigen sich unter andern die Auswirkungen der negativen Zinslandschaft immer deutlicher, leider einen spürbaren Rückgang im Zinsergebnis verzeichnen.

Zum anderen können wir aber abermals ein überdurchschnittliches Plus im Provisionsertrag ausweisen. Dieses Ergebnis ist im Besonderen der Stärkung des Wertpapiergeschäftes zu verdanken, denn es gelingt uns zunehmend mehr, unseren Kunden die Vorzüge der breiten Vermögensallokation zu vermitteln.“

Das Zinsergebnis sank zwar um 2,8 Mio. Euro bzw. 5,8 Prozent auf 45,2 Mio. Euro, doch das Provisionsergebnis stieg trotz der internen Belastungen im Fusionsjahr und der Auswirkungen der Corona-Pandemie um 0,6 Mio. Euro auf 26,1 Mio. Euro, was einem Zuwachs von 2,5 Prozent entspricht.

„Im März und April 2020 war der Beratungsbedarf aufgrund der Turbulenzen an den Börsen besonders hoch, doch viele Kunden behielten die Nerven und verkauften nicht; im Gegenteil eine Vielzahl von Kunden nutzen die niedrigeren Bewertungen an den Börsen zum Neueinstieg in Investmentfonds, die aufgrund ihrer breiten Streuung als hervorragende Anlagealternative dienen und zum Jahresende mit einem „satten Plus“ da stehen“, weiß Michael Hoffmann zu berichten.

Verwaltungsaufwendungen fusionsbedingt gestiegen

In der Gewinn- und Verlustrechnung bilden die Verwaltungsaufwendungen, zu denen vor allem die Personal- und Sachkosten der Bank gehören, zusammen mit den Abschreibungen den größten Kostenblock der neuen Volksbank Kurpfalz. Dieser beläuft sich bei im Fusionsjahr auf 52,1 Mio. Euro. Diese Kosten liegen damit um 3,0 Mio. Euro bzw. 6,0 Prozent über dem Vorjahr.

Klaus Steckmann erklärt dazu: „Dieser Kostenanstieg ist im wesentlichen fusionsbedingt und somit leider auch nicht zu vermeiden gewesen. Angenommen, wir könnten die Fusion herausrechnen, läge der Anstieg mit 0,8 Prozent im üblichen Rahmen. Und unter den gegebenen Umständen, also Fusion und Corona zusammengenommen, sind wir auch mit dem Betriebsergebnis vor Bewertung zufrieden, das um 6,4 Mio. Euro auf 19,0 Mio. Euro gesunken ist.“ Das Bewertungsergebnis der Bank, das für das Geschäftsjahr 2020 bei einem Minus von 6,5 Mio. Euro lag, war durch verschiedene Besonderheiten beeinflusst. So schlägt die coronabedingte Kreditbewertungen mit einem Minus von 2,2 Mio. Euro zu Buche, was nach Aussage von Klaus Steckmann unterhalb des Erwarteten läge. Dazu kämen eine einmalige Erhöhung der Pauschalwertberichtigungen, aber auch eine Belastung durch die negative Zinsenlandschaft.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit sank hierdurch um 10,9 Mio. Euro oder 46,6 Prozent auf nunmehr 12,5 Mio. Euro. „Auch hier zeigt sich wieder das lachende und das weinende Auge, denn könnten wir die ganzen Sonderfaktoren eliminieren, so lägen wir mit einem Ergebnis von 21,1 Mio. Euro nahe am Vorjahresniveau“, bekräftig Klaus Steckmann.

Zufrieden trotz gestiegener Cost income ratio

Eine wichtige Vergleichsgröße für die Leistungsfähigkeit und gleichzeitig für die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen ist die so genannte Cost income ratio, kurz CIR. Dieses auf Deutsch „Aufwand-Ertrag-Verhältnis“ beschreibt, wie viel ein Unternehmen aufwenden muss, um einen Euro Ertrag zu erwirtschaften. Bei der Volksbank Kurpfalz lag dieser Wert zuletzt bei 66,1, also einem Aufwand von 66,1 Cent für einen Euro Ertrag. „Auch wenn unsere Cost income ratio im abgelaufenen Jahr mit einem Wert von 73,8 deutlich über unserem strategischen Ziel von 70 liegt, sind wir mit unserem Ergebnis zufrieden, denn wie beim Betriebsergebnis auch, muss man den einmaligen Fusionsaufwand herausrechnen“, beschreibt Klaus Steckmann das Ergebnis. Ohne diesen einmaligen Aufwand läge die CIR mit 69,3 zwar ebenfalls über dem Vorjahr, aber voll und ganz im gesteckten Rahmen.

Neben der Cost income ratio bildet die Gesamtkapitalquote einen weiteren Fixpunkt für die geschäftspolitische Ausrichtung. Die aktuelle aufsichtsrechtliche Anforderung liegt aktuell bei einer Gesamtkapitalquote von 11,5 Prozent. Klaus Steckmann dazu: „Mit einer Gesamtkapitalquote von aktuell 19,4 Prozent übertreffen wir die Vorgaben der Finanzaufsicht nicht nur deutlich, die Quote zeigt auch, dass wir noch ausreichend Luft für künftiges Kreditgeschäft haben. Zusammenfassend kann ich sagen, dass wir trotz aller Herausforderungen und Sondereinflüsse von dem guten Ergebnis des letzten Geschäftsjahres schon ein bisschen – aber im positiven Sinne – überrascht waren.“

Höhe der Dividende noch offen

Obwohl man mit dem Geschäftsjahr 2020 trotz all der Besonderheiten sehr zufrieden sei, wolle man sich bei der Höhe der Dividende noch nicht festlegen. „Selbstverständlich werden wir der diesjährigen Vertreterversammlung die Zahlung einer angemessenen Dividende vorschlagen, sofern kein Störfeuer wie im letzten Jahr von der Finanzdienstleistungsaufsicht kommt. Über die genaue Höhe können wir aber heute noch keine Aussage treffen, denn wir müssen der kaufmännischen Vorsicht Rechnung tragen, indem wir die Chancen vor allem aber die Herausforderungen, die das jetzt angelaufene Geschäftsjahr und eben immer auch die Corona-Pandemie bereithält, berücksichtigen“, informiert Vorstandssprecher Carsten Müller und ergänzt: „Was feststeht, ist, dass wir – wie versprochen – die Ausschüttung an der letzten Vertreterversammlung zurückbehaltenen Dividende in Höhe vom 4,0 Prozent in diesem Jahr zur Abstimmung geben werden.“

Für 2021 Vermögensverwaltung, Umbau und Strategie im Fokus

Auch für das laufende Geschäftsjahr hat sich die Volksbank Kurpfalz wieder einiges vorgenommen. „Zunächst einmal möchten wir unsere Heidelberger Hauptstelle wiedereröffnen. Die Umbauarbeiten sind fast abgeschlossen, so dass wir Anfang März unseren Kunden und Mitgliedern die neuen Räumlichkeiten präsentieren können“, informiert Ralf Heß; Klaus Steckmann ergänzt: „Ist dies abgeschlossen, machen wir uns endlich an den Umbau unserer Weinheimer Hauptstelle. Läuft alles nach Plan, werden wir, nachdem unsere Beraterinnen und Berater hausintern umgezogen sind, im Mai mit dem Umbau beginnen und voraussichtlich kurz nach dem Jahreswechsel 2022 auch hier eine Wiedereröffnung – dann hoffentlich in Präsenz – feiern können.“

Ebenso in 2021 wolle man mit der neuen Kurpfalz Vermögensverwaltung ein großes Stück vorankommen. Vorstand Michael Hoffmann berichtet dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Mitgliedern und Kunden mit der Kurpfalz Vermögensverwaltung etwas sehr exklusives, nämlich eine aktiv gemanagte Geldanlage, bei der sich unsere Experten um die kontinuierliche Anpassung an Markt­veränderungen kümmern. Dieses besondere Anlageform, die normalerweise nur mit großen Anlagebeträgen möglich ist, wollen wir als ‚Volksbank‘ einem breiten Publikum zugänglich machen.“

Die im Jahr 2020 gestartete Kurpfalz Vermögensverwaltung wird, anders als bei einem Fonds, durch hausinterne Spezialisten betreut und gesteuert. „Wir verfügen über ein – was für eine Volksbank unüblich ist – enormes Wertpapier-Know-how, dem übrigens auch eine der größten Stiftungen in Deutschland ihr Geld anvertraut“, unterstreicht Michael Hoffmann.

Einen letzten Meilenstein der Fusion will der Vorstand der Volksbank Kurpfalz mit der Aktualisierung der Strategie in Angriff nehmen. „Da wir im Vorfeld unserer Fusion bereits ausreichend Gelegenheit hatten, uns über unsere damaligen und künftigen Strategien auszutauschen, haben wir bereits eine breite gemeinsame Basis für diese Aufgabe“, erklärt Ralf Heß, zu dessen Ressorts auch das der Unternehmensentwicklung gehört.

„Uns ist es aber sehr wichtig, in unseren Strategieprozess auch wieder unsere Mitglieder wie auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzubinden. Denn unser Ziel ist es, dass wir für Kunden wie für unsere Angestellten das sind, was wir mit unserem Hashtag ausdrücken: ‚Meine Kurpfalz – meine Lieblingsbank‘“, betont Carsten Müller.

Vertreterversammlung für den 17. Mai geplant

Die diesjährige Vertreterversammlung der Volksbank Kurpfalz ist für Montag, 17. Mai 2021, geplant. An diesem Termin sind die insgesamt 573 in diesem Jahr neu gewählten Vertreterinnen und Vertreter aufgerufen, über das Geschäftsjahr 2020 abzustimmen. Wenn man sich auch beim Termin bereits einig ist, ist die Frage, wie die diesjährige Vertreterversammlung durchgeführt wird, noch offen. „Wir würden gerne unsere Vertreterinnen und Vertreter auch in diesem Jahr wieder persönlich begrüßen“, versichert Vorstandssprecher Carsten Müller. Weiter räumt er aber ein: „Wir müssen aber auch einen Plan B haben und an diesem arbeiten wir gerade intensiv.“

Plan B sähe vor, die Vertreterversammlung in einem so genannten Online-On-Demand-Verfahren durchzuführen. Bei diesem Weg hätten die Vertreterinnen und Vertreter die Möglichkeit, am Tag der Vertreterversammlung über einen geschützten Online-Zugang die Wortbeiträge zu den Tagesordnungspunkten als Video zu sehen und Einblick in dazugehörige Unterlagen zu erhalten. Die Abstimmungen zu den Tagesordnungspunkten erfolgen im Anschluss ebenfalls online.

„Bei dieser Vorgehensweise hätten unsere Vertreterinnen und Vertreter nicht nur ausreichend Zeit, sich mit den einzelnen Tagesordnungspunkten in Ruhe auseinanderzusetzen, sie hätten, wie es das Genossenschaftsgesetz vorsieht, auch die Möglichkeit, sich über dieses System untereinander auszutauschen, bevor sie ihre Stimme abgeben“, erläutert Carsten Müller das geplante Verfahren. „Zudem können wir so auch sicherstellen, dass wir, wenn ein Teilnehmer vor technischen Herausforderungen steht, Hilfe leisten können ohne, dass er oder sie etwas verpassen, wie es bei einer Online-Übertragung der Fall wäre“, ergänzt IT-Vorstand Ralf Heß. „Auch wenn wir in diesem Jahr gegebenenfalls die Vertreterversammlung online durchführen müssen, können unsere Mitglieder und Kunden versichert sein, dass wir alles tun, um persönlich für sie da zu sein“, sagt Carsten Müller zum Abschluss des Gesprächs.