„Gutes gemeinsam in die Zukunft tragen…!“

Volksbank Kurpfalz eG und Volksbank Weinheim eG nehmen Fusionsgespräche auf

Zwei Banken, ein Gedanke: „Wollen wir gemeinsam oder im Alleingang die Herausforderungen der Zukunft bewältigen?“ Diese Frage haben sich die Vorstände der Volksbank Kurpfalz und der Volksbank Weinheim gestellt. Die Antwort, die die jeweiligen Aufsichtsgremien der beiden Banken unterstreichen, zieht einen Strich unter diese Überlegungen und stellt Weichen: „Wir können Gutes gemeinsam noch besser in die Zukunft tragen!“

Mit einer Fusion entstünde an der Bergstraße von Heidelberg bis Weinheim und den jeweils umliegenden Gemeinden, eine leistungsstarke Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von 3 Mrd. Euro, ca. 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 68.000 Mitgliedern und 100.000 Kunden. Die Entscheidung darüber treffen die Vertreterversammlungen beider Banken voraussichtlich im Mai des nächsten Jahres.

„Wenn uns dieser Schritt gelingt, können wir noch mehr in den Ausbau und die Entwicklung unserer Leistungen investieren. Damit einher gehen noch attraktivere Angebote für unsere Mitglieder und Kunden,“ so Carsten Müller, Vorstandssprecher der Volksbank Weinheim. Sein Vorstandskollege Michael Hoffman von der Volksbank Kurpfalz ergänzt: „Dieser Zusammenschluss sichert die Zukunftsfähigkeit der Genossenschaftsbank in unserer Region.“ So steige durch den Zusammenschluss die Attraktivität als starker Arbeitgeber und man könne den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dadurch vielfältigere Entwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten bieten.

Die Fusionspartner verfügen über eine gute wirtschaftliche Ausgangslage, wie Klaus Steckmann, Vorstandsmitglied der Volksbank Weinheim hervorhebt: „Beide Banken sind wirtschaftlich gesund. Wir nutzen unsere jeweils gute Ausgangsposition für den rechtzeitigen Start in die Zukunft.“ In der neuen Größenklasse sei die Bank besser für die Herausforderungen gerüstet, vor denen zurzeit die gesamte Branche stehe: anhaltende Niedrigzinsphase, zunehmende Regulatorik und die schnell fortschreitende Digitalisierung. Darüber hinaus können wir mit der gewonnenen Größe deutlich besser in den Wettbewerb treten.


„Neben den Gremien werden auch die Mitarbeiter und Vertreter der Bank in den kommenden Monaten weiter über den aktuellen Stand der Gespräche informiert“, unterstreicht abschließend Ralf Heß, Vorstandsmitglied der Volksbank Kurpfalz. Geplant sind regionale Informationsveranstaltungen für die Vertreter der Banken Anfang des nächsten Jahres.

Die Vorstandsgremien gehen mit viel Zuversicht in die nun anstehenden Gespräche, auch weil sich die beiden Banken in den vergangenen Jahren ähnlich entwickelt haben und die strategische Ausrichtung und das Profil der Häuser sehr gut zueinander passen.