Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind der Schlüssel zur Früherkennung von Krankheiten. Bei vielen Menschen entwickeln sich chronische Erkrankungen schleichend, sodass präventive Maßnahmen entscheidend für die Verbesserung der Lebensqualität und der Lebenserwartung sind.
Das deckt die gesetzliche Krankenversicherung ab:
Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernehmen verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die je nach Altersgruppe und Geschlecht variieren. Ein Überblick über die wichtigsten Untersuchungen:*
- U1-U11 Untersuchungen (für Kinder):
Die Wahrnehmung dieser Untersuchungen wird zudem vom Gesetzgeber überwacht
- J1 Jugendschutzuntersuchung:
Für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren
- Gesundheitsuntersuchungen Check-up 35:
Ab dem 35. Lebensjahr alle 3 Jahre
Krebsvorsorgeuntersuchungen:
• Männer: Prostatakrebs-Früherkennung ab 45 Jahren jährlich
• Frauen: Mammographie-Screening für Brustkrebs ab 50 bis 69 Jahren (alle 2 Jahre) und bei gynäkologischen Krebserkrankungen ab 20 Jahren jährlich
Ab 50 Jahren haben Männer und Frauen die Wahl
• alle 2 Jahre: Test auf occultes Blut im Stuhl
• alternativ zwei Früherkennungs-Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren
Das deckt die gesetzliche Krankenversicherung nicht ab:
Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind in der Regel auf die sogenannten „gesetzlich eingeführten Programme“beschränkt und stellen daher nur eine Grundversorgung dar. Sie sind altersabhängig und sehen Zeitintervalle für erneute Untersuchungen vor. Weitere Maßnahmen sind aber durchaus medizinisch sinnvoll und empfehlenswert.
Welche Behandlungen sind Ihnen besonders wichtig?
Krankenzusatzversicherungen (KZV) können Ihnen dabei helfen, den passenden Schutz zu finden und bestehende Versorgungslücken zu reduzieren.
*Gemeinsamer Bundesausschuss. 2025. G-BA - Früherekennungsuntersuchungen. https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/frueherkennungsuntersuchungen/